2. Türchen meines Kalenders

Heute öffne ich für euch das 2. Türchen meines Blog – Adventskalenders.

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Am Wochenende waren wir bei meiner älteren Tochter zum Kaffee eingeladen. Sie versprach mir eine Überraschung, die dann aber auf sich warten ließ. Es gab Käsekuchen, und der war echt lecker. Als ich nach der Überraschung fragte, zeigte sie mir ein Kuchenrezept.

Wie jetzt, ein Kuchen mit nur 3 Zutaten?

Sie hat das Rezept von einer Mitstudentin und extra für uns probierte sie es aus. Und ich habe kein Bild…!!!!!!!!!

Aber ich habe mir das Rezept sofort abgeschrieben und möchte es heute an euch weiter geben. Probiert es euch aus, es ist so einfach und echt sooooooo super lecker.

Die Zutaten:

3 Eier
120g weiße Schokolade
120g Frischkäse (nicht fettarm)

Die Anleitung:

Trenne das Eigelb vom Eiweiß und schlage das Eiweiß steif. Die weiße Schokolade wird nun im Wasserbad geschmolzen. Nun den Frischkäse mit der weißen Schokolade verrühren, und das Eiweiß unterheben, bis der Teig glatt ist. jetzt kannst du eine Springform einfetten und den Teig darin verteilen, Nun kommt das ganze in den auf 170 Grad vorgeheizten Backofen. Stelle die Springform auf ein mit Wasser gefülltes Backblech in den Backofen. Nun ca 15 Minuten backen, dann den Herd auf 160 Grad runterdrehen und noch mal 15 Minu8ten backen.

Schließlich den Ofen ausschalten, aber den Kuchen nochmal 15 Minuten drinnen lassen.

So fluffig!

Das Bild ist aus dem Netz, aber genau so sah er aus.

Einen schönen Abend wünscht euch

Barbara

 

 

Lustiger Nachmittag

13.1.2015, geschrieben von Barbara

Meine jüngere Tochter, Marie – Luis , und ich hatten am Wochenende einen lustigen Nachmittag…

Ich arbeite ja in einer Behindertenwerkstatt und betreue dort 4 schwerst – mehrfach behinderte junge Leute. Mit denen wollte ich diese Woche einen Kuchen backen, einen Quarkkuchen ohne Boden.

Schon seit einiger Zeit reden wir über die Zutaten und Materialien, die wir brauchen, wir haben sie uns im Discounter angesehen und in verschiedenen Fördereinheiten das Abmessen geübt.

Nun kam der Punkt, an dem ich nicht weiter kam – die Behinderten können nicht lesen, ich wollte aber, dass sie soviel wie möglich selbst machen.  Im Handel gibt es so gut wie keine Literatur, die sich mit Koch – oder Backrezepten für Behinderte beschäftigt, und schon gar nichts mit BILDREZEPTEN.

So haben meine Tochter und ich beschlossen, selbst ein Bildrezept zu erstellen.

Sie hat jeden Schritt in Zeitlupe ausgeführt, vor allem sehr anschaulich und auf das Wichtigste begrenzt. Und ich habe fotografiert, anschließend bearbeitet und laminiert,

Das Ergebnis ist super und wir haben schon mit dem Gedanken gespielt, ein BILDERKOCHBUCH zu erarbeiten

Hier einige der Bilder, wenn ihr mehr oder das ganze Bildrezept sehen oder haben wollt, dann schreibt mir einfach, ich würde mich riesig freuen.

Übrigens: dieses Rezept ist auch gut für Kinder anwendbar, die noch nicht lesen können.

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Die Bilder entsprechen nicht der Reihenfolge, ich habe sie willkürlich ausgewählt.

Für heute grüße ich euch und freu mich mit euch auf die  morgigen Angebote der Woche.

Eure Barbara

 

 

Guten Appetit

22.12.2014, geschrieben von Barbara

Meine Familie und ich lieben Bratapfelkuchen. Und ich verrate euch was: der geht nicht nur im Winter…!

Zutaten:

Für den Mürbeteig:

300 Gramm Mehl
200 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
2 Eigelb
1 TL Backpulver
getrocknete Hülsenfrüchte zum Vorbacken

Für die Füllung:

1 Kilogramm Äpfel (klein, gleichmäßig groß, etwa 8 Stück)
2 EL Zitronensaft
5 EL Heidelbeer – oder Preiselbeerkompott
200 Gramm Marzipan Rohmasse
3 Eier
75 Gramm Zucker
300 Gramm Schmand
½ Päckchen Vanille Puddingpulver
2 EL Aprikosenkonfitüre

Zubereitung:
Für den Mürbeteig:
Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für 30 Minuten kalt stellen. Eine Hälfte Teig ausrollen. Den Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform (Ø 26 cm) damit auslegen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Restlichen Teig zu einer etwa 70 cm langen Rolle formen und an den Rand der Form drücken. Teig mit Backpapier auslegen und die Form mit Hülsenfrüchten füllen. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.
Für die Füllung:
Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher herausstechen. Äpfel mit Zitronensaft beträufeln und mit Preiselbeerkompott füllen. Beide Apfelöffnungen mit etwa einem haselnussgroßen Stück Marzipan verschließen. Äpfel in eine Auflaufform setzen. Springform mit dem Teig auf der mittleren Einschubleiste, Äpfel auf ein Rost auf dem Boden des Backofens zusammen etwa 20 Minuten backen. Papier und Hülsenfrüchte vom Teigboden entfernen. Ofen auf 180 Grad, Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3 schalten. Noch 10 Minuten backen. Eier, Zucker und restliche Marzipan-Rohmasse cremig schlagen (eventuell den Stabmixer nehmen, wenn das Marzipan Klümpchen bildet). Schmand und Puddingpulver unterrühren.Den Tortenboden aus dem Ofen nehmen, die Bratäpfel mit einem Pfannenwender auf den Teigboden setzen. Den Marzipanguss vorsichtig um die Äpfel gießen. Kuchen weitere 60 Minuten bei gleicher Hitze backen. Eventuell mit Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Aprikosenkonfitüre glatt rühren und auf den heißen Kuchen streichen. Abkühlen lassen.

Viel Spass beim NAchbacken und GUTEN APPETIT wünscht euch
Barbara

Lecker, Lecker, Lecker

19.12.2014, geschrieben von Barbara

So, der letzte Arbeitstag für dieses Jahr ist geschafft. Das ist ein super tolles Gefühl, denn das heißt jetzt auch 2 Wochen frei und Zeit zum Basteln. Meine TO DO Liste ist endlos und ich freue mich auf einige neue Projekte. Darüber aber später mehr.

Das Jahr wird immer beendet mit einer kleinen Kaffeeerunde, zu der immer jeder etwas mitbringt. Meine Bekannte hatte ein Glas mit, deren Inhalt  zwar sehr  köstlich war, aber von der Deko her langweilig aussah. Da  brauchte ich das Rezept,und ich habe es, denn meine Bekannte hat es aus der Kochshow – Topfgeldjäger -.

Zu Hause angekommen, schaute ich gleich im Internet nach, fand es und weiß nun, was ich morgen mache: Schokoladenlebkuchen – Kuchen im Glas.

Mir fehlen noch einige Geschenke, und diese Süßigkeit im Glas bietet sich, hübsch dekoriert, regelrecht zum Verschenken an.

Zutaten:

30 g Mehl
30 g Zucker
2 Eier
2 Eigelb
90 g Kuvertüre (dunkel)
90 g Butter
2 TL Lebkuchengewürz
1 Zitrone
2 EL Butter und
2 EL brauner Zucker zum Ausfetten der Gläser

Zubereitung:

Die Einmachgläser (oder die Marmeladengläser ) mit der Butter ausstreichen und mit dem braunem Zucker bestreuen. Die Kuvertüre und die Butter in eine kleine Schüssel geben und  über einem Wasserbad schmelzen.Die Eier und die Eigelbe in einer weiteren Schüssel gut mit einem Schneebesen verrühren, den Zucker und das Mehl dazugeben und kurz mit einem Stabmixer durchmixen. Die geschmolzene Schokolade mit der Eiermasse mischen und mit dem Lebkuchengewürz und einer Prise Zitronenabrieb abschmecken. Anschließend den Kuchenteig in die vorbereiteten Gläser füllen (dabei die Gläser nur zu etwa zwei Drittel befüllen, da der Teig beim Backen etwas aufgeht) und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft, je nach Größe der Gläser, etwa zehn Minuten backen und anschließend sofort servieren.
Tipp: Die Gläser lassen sich auch gut bereits am Vortag vorbereiten und befüllen, sodass der Kuchen vor dem Servieren nur noch kurz gebacken werden muss. Der rohe Teig hält sich in mit Deckeln verschlossenen Gläsern etwa zwei Tage im Kühlschrank und eignet sich so auch hervorragend als Mitbringsel.

Auf der Seite von den Topfgeldjägern findet ihr noch mehr tolle Rezepte, ich bin seit heute Fan und werde bestimmt einiges ausprobieren. Macht ihr mit?

Liebe Grüße

Barbara

12. Türchen

12.12.2014, geschrieben von Barbara

Was bringt uns wohl das Öffnen des 12. Türchens ? Ein Rezept für EIERPUNSCH. Mir fällt gerade auf, dass ich schon wieder was mit Alkohol vorstelle, aber es ist einfach nur süffig.

Zutaten: ( für 8 Personen )

–  1 Flasche Eierlikör

–  1/2 Liter Weißwein, am Besten süßen

–  1/2 Liter Orangensaft

–  1 Päckchen Vanillinzucker

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben und erhitzen. Bei Bedarf und nach Geschmack kann man noch Schlagsahne mit drauf geben.

Lecker. Lecker, Lecker !

Probiert es aus und lasst es euch schmescken!

Eure Barbara

 

Eine süsse Kleinigkeit…

7.12.2014, geschrieben von Barbara

Eine meiner liebsten Leckereien in der Advents – und Weihnachtszeit sind Marzipankartoffeln. ( eigentlich liebe ich immer und überall alles, was aus Marzipan ist ). Diese kann man ganz schnell und ganz leicht selbst machen. Und dazu schmecken sie noch soooooooooooooooooo viel leckerer als die gekaufte.

Zutaten für 15 Marzipankartoffeln:

–  100 g Marzipanrohmasse

–  40 g Puderzucker

–  1/2 TL Kakaopulver

–  1 Plastiktüte oder Gefrierbeutel

Zubereitung:

1. Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten

2. Daraus kleine Kugeln ( Kartoffeln ) formen

3.  Die Kartoffeln in die Tüte legen, den Kakao dazu geben und alles miteinander schwenken

Wenn euch die Marzipankartoffeln noch zu blass sind, gebt einfach noch Kakao dazu.

Schon sind die Marzipankartoffeln fertig, die am Besten luftdicht verpackt werden.

Marzipankartoffeln

 

 

 

 

 

 

 

Diese süsse Kleinigkeit ist auch ein Super Mitbringsel – natürlich verpackt in gewerkelte Dinge mit Produkten von SU !

So, nun wünsche ich euch noch einen schönen Rest – 2. Adventssonntag.

Eure Barbara

5.12. – Auto, Auto, Auto

5.12.2014, geschrieben von Barbara

Ich bin so groggy, dass ich fast vergessen hätte mein heutiges Türchen zu öffnen.

Mein Mann und ich hatten heute 1 Tag Urlaub und waren 9 Stunden mit dem Auto unterwegs. Wir haben unsere jüngere Tochter von der Berufsschule abgeholt und zum Ausbildungsbetrieb gefahren. ( Die Zugverbindung ist ätzend, der Fahrpreis noch ätzender )  Irgendwann habe ich aufgehört auf den Kilometerstand zu schauen. Es wird wirklich Zeit, dass sie ihre Fahrstunden abschließt und zur Prüfung schreitet.

Wieder zu Hause angekommen, habe ich bloß noch schnell was zu Essen gemacht und jetzt lümmel ich auf dem Sofa, mit einem Getränk, dessen Rezept ihr heute in meinem Adventskalender findet. Zu dieser Jahreszeit kann man es fast als mein Lieblingsgetränk bezeichnen – IRISH COFFEE

Rezept: ( für 1 Drink )

–  4 cl Irish Whiskey

–  2 TL Rohrzucker

–  150 ml heißer, starker Kaffee

–  50 ml Sahne

Zubereitung:

Whiskey und Zucker in ein vorgewärmtes Glas geben. Heißen Kaffee hinzugeben und gut verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Sahne nur halb steif schlagen und mit einem Löffel auf den Kaffee setzen.

Nach einem Glas werden mir heut bestimmt die Augen zufallen. Ich sag schon mal GUTE NACHT, in der Hoffnung, dass eure geputzten Stiefel vor der Tür stehen und dort auf den Nikolaus warten. Meine stehen da und darum kann ich ruhig schlafen gehen.

Bis morgen

Barbara

 

2. Türchen

2.12.2014, geschrieben von Barbara

So schnell gehts, und schon haben wir den 2. Dezember. Zu meiner gestrigen Anleitung gab es noch keinen Kommentar, vielleicht kann ich euch heute mit dem Rezept meiner Oma ein Wort entlocken?

Meine Oma hat so manches tolle Rezept in ihrem alten Rezeptbuch gehütet, aber wir Enkel liebten zur Weihnachtszeit ihre Stollen, und ganz besonders ihren Quarkstollen.

Am Wochenende habe ich schon 2 gebacken, wenn sie noch einwenig liegen, werden sie um so besser.

Hier also das Rezept für einen super – leckeren Quarkstollen:

Zutaten:

– 150 g Butter

– 150 g Zucker

– 2 x Vanillinzucker

– 3 Eier

– 100 g getrocknete Aprikosen

– 100 g Orangenat

– 50 g Zitronat

– Saft von 1 Orange und 1 Zitrone

– 250 g Speisequark

– 600 g Mehl

– 1 Backpulver

– 125 g Rosinen

– Margarine zum Einfetten, Mehl zum Bestäuben

– 50 g zerlassene Butter

– 25 g Puderzucker

Zubereitung:

1. Butter, Zucker und Vanillinzucker in einer Schüssel schaumig rühren.  Die Eier nach und nach dazu geben und kräftig weiter rühren.

2. Die Aprikosen waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Mit dem Orangenat und dem Zitronat fein hacken. Alles zusammen mit dem Orangen – und Zitronensaft in die Butter – Zucker – Eier – Masse geben.

3. Den Quark in eine Schüssel geben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, dann über den Quark streuen. Alles gut verrühren und dann kräftig kneten. Es muss ein fester Teig entstehen.

4. Die Rosinen in einem Sieb unter heißem Wasser gründlich abbrausen, dann abtropfen lassen und trocken tupfen. Die Rosinen dann in etwas Mehl wälzen und in den Teig verkneten.

5. Den Teig zu einem Stollen formen und auf das eingefettete und mit Mehl bestäubte Backblech legen. Das Backblech in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen schieben und ca. 70 Minuten backen.

6. Nach 50 Minuten denStollen mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen den Stollen aus dem Ofen nehmen und noch warm mit der zerlassenen Butter bestreichen und mit dem Puderzucker bestreuen.

GUTEN APPETIT !

 

So, das wars für heute. Vielleicht habe ich eure Lust aufs Stollen backen geweckt? Traut euch, das Rezept ist gut zum Nachbacken und vor allem LECKER!

Einen schönen Abned wünscht euch

Barbara